Das Tagebuch des János Reisz 1467 Kn. Rechereche Theater mit Jugendlichen

Wann:
Januar 26, 2018 um 19:00 – 21:00 Europe/Berlin Zeitzone
2018-01-26T19:00:00+01:00
2018-01-26T21:00:00+01:00
Preis:
6/ erm.4 Euro
Kontakt:
Haus der Jugend Zehlendorf
030/ 80909913
Das Tagebuch des János Reisz 1467 Kn. Rechereche Theater mit Jugendlichen

Es gibt ein Tagebuch, es ist kleiner als ein DinA6-Heft und selbstgefertigt: gefaltete Papierbögen, an der Falz mit einem Faden zusammengenäht, mit Bleistift beschrieben, in ungarischer Sprache. Die Titelseite ist gestaltet wie ein Buch, zu dem auch ein Titel gehört: Lagerleben in Bergen. Der Autor nennt auch Namen, Ort und Zeit: János Reisz, Bergen Belsen, Krs. Celle. 7.12.1944 – 8.4.45. Das Abreisedatum wurde später eingetragen; mit breiterer, abgenutzter Bleistiftmine.

Das Tagebuch gibt einen authentischen Blick auf das Leben im KZ Bergen-Belsen, im Sonderlager für Juden aus Ungarn – aus der Perspektive eines 11jährigen Kindes aus Serbien, das mit der Flucht von Belgrad nach Szeged von Jovan zu János wurde.

Aus diesem Tagebuch und weiteren autobiographischen Zeugnissen entsteht ein Recherche-Theater-Projekt mit Jugendlichen – aus dem Haus der Jugend Zehlendorf und einer 9. Klasse der Gail S. Halvorsen Schule.
Nach den Aufführungen in Berlin findet am 3. Mai ein Gastspiel in Bergen statt, im Rahmen der Ausstellung „Kinder im KZ Bergen-Belsen“.

Mit Annika Woyte, Ben Petrioli, Cassian Rätsch, Clément Lamy, Daniel Berndt, Daniel Jeske, Denise Wendt, Gisele Bergfried, Jahn Langner, Jan Feist, Jakob Neinaß, Janina Martin, Josefine Darge, Joshua Engel, Jürgen Pretz, Kardelen Korkmaz, Lena Hoffmann, Leo Maisels, Leon Beganović, Leon Groschk, Lisa Haucke, Lisa Stöer, Louis Ahl, Manar Ellababidi, Maxim Kleemann, Niklas Winkelsträter, Paul Schubert, Richard Hübner, Sami Badarjah, Silas Flemming, Timo Lindenberg, Timothy Kampa, Tom Herrmann.

Regie: Christian Tietz; Theaterpädagogik: Charles Toulouse; Recherche/Ungarn: Gabriella Valaczkay; Projektbegleitung: Naomi Czernetzky, Andreas Goßlau; Projektleitung: Gaby Oelrichs.

Gefördert von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“, von der Gedenkstätte Bergen-Belsen und vom Haus der Jugend Zehlendorf.

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