Die Leben des
Berl Kostinski
Recherche-Theater-Projekt
Wann:    3.2. & 4.2.
Beginn:  19 Uhr
Wo:       Haus der Jugend Zehlendorf
Berl Kostinski ist zwanzig Jahre alt, als er im August 1941 auf Soldaten der Wehrmacht stößt.
Er ist lebensgefährlich verwundet, ukrainischer Jude und sowjetischer Kriegsgefangener.
Er gibt sich als Deutscher aus, als Hans Vogeler. So wird er medizinisch versorgt, später
als Dolmetscher im Süden Berlins eingesetzt. Als im Sommer 1944 die Gefahr der Enttarnung
bzw. des Fronteinsates zu groß wird, wechselt er wieder die Identität und taucht als Boris Kostin
in einem Transport unter, der Zwangsarbeiter ins Rheinland bringt. Dort erlebt er das Kriegsende.
Jugendliche machen sich auf Spurensuche: nach Berl Kostinski und seinenLeben.
Sie tragen Dokumente zusammen,lesen Erinnerungen, forschen nach denLagern
im Berliner Umland. Nun zeigen sie ein Spiel mit Identitäten – in dem es um
Leben und Tod ging. Nach der Uraufführung im Deutsch-Russischen Museum
und dem kurzen Auftritt im Berliner Abgeordnetenhaus ist die Inszenierung von
Christian Tietz nun bei den Partnern in Zehlendorf und Rangsdorf zu sehen.
Hier geht es zum Flyer

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